Implantate
Risiken und Komplikationen bei Dental-Implantaten
Zahnimplantate haben heute eine sehr gute Langzeitprognose: Über 90% der von erfahrenen Implantologen gesetzten Implantate leisten nach zehn Jahren noch klaglos ihren Dienst. Dies sind Zahlen, die andere medizinische Disziplinen nicht vorweisen können, denkt man z.B. an Hüftgelenksimplantate in der Orthopädie. Dennoch kann es gelegentlich auch bei sorgfältiger Planung und Durchführung des Eingriffs zu Misserfolgen kommen: Durch Überlastung des Knochens oder bakterielle Infektion können bisweilen Implantate oder Knochenaufbauten verlorengehen, selten kann es zur Schädigung von benachbarten Gefühlsnerven oder Zahnwurzeln kommen.
Als Risikofaktoren für Implantatverlust gelten insbesondere:
- schlechte Mundhygiene
- starkes Rauchen
- ausgeprägter Knochenschwund des Kieferknochens
- schlecht eingestellter Diabetes mit schwankendem Blutzuckerspiegel
- Herabgesetzte Immunabwehr, z.B. bei Einnahme von Immunsuppressiva nach Organtransplantationen, bei schwerer rheumatoider Arthritis oder anderen Autoimmunerkrankungen
Regelmässige Kontrollen und eine gewissenhafte tägliche Mundhygiene sind die besten Voraussetzungen für einen dauerhaften Erfolg der Implantatbehandlung. Sollte es dennoch einmal zu einem Implantatverlust kommen, so kann in der Regel nach Ausheilung des Knochens erneut implantiert werden.
Kapitelübersicht: Implantate
- Implantate Übersicht
- Was ist ein Implantat?
- Einzelzahnimplantat
- Implantate im zahnlosen Kiefer
- Knochenaufbauten
- Neue chirurgische Verfahren
- Sofortimplantate
- Risiken und Komplikationen bei Dental-Implantaten
- Kosten und Garantie bei Implantat-Behandlungen
- Fragen und Antworten zu Zahnimplantaten
Den gesamten bebilderten Text Mehr Lebensqualität mit Zahnimplantaten herunterladen:
Mehr Lebensqualität mit Zahnimplantaten (pdf 2 MB, eventuell längere Ladezeit)
